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Fake-Follower - kaufen oder besser lassen?

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u willst deinen Instagram Account mit neuen Followern pushen? Warum dann nicht gleich 20.000 neue Follower kaufen? Damit sparst du dir die Arbeit, deinen Kanal zu pflegen, guten Content zu erstellen und schnell geht das auch noch. Na, dann mal los! Schnell in google das passende Keyword eingeben und einen Anbieter für Fake-Follower auswählen. Oder besser doch nicht? Wir haben dir die wichtigsten Fakten zum Thema Fake-Follower zusammengefasst:

Was kaufe ich da eigentlich?

Du kaufst dir Follower. Damit sind nicht echte Follower gemeint, die du dir aufgrund deiner Arbeit ehrlich verdient hast, sondern Follower-Hüllen: das sind Accounts, die kaum eigene Posts aufweisen. Sie haben wenige eigene Follower, folgen aber sehr vielen anderen Profilen. Das macht diese Accounts leicht als Fake-Follower zu erkennen. Nicht zuletzt aufgrund der seltsam gewählten Profilnamen aus Buchstaben und Zahlen. Legt man den Fokus auf die Anzahl der Follower, so kaufst du dir einen guten ersten Eindruck. Sieht man aber genauer hin, schwenkt dieser schnell ins Negative.

Dein Engagement sinkt

Das Problem mit gekauften Followern ist, dass diese - bleiben wir einfach bei dem Bild - eine leere Hülle sind. Da wird einfach ein Account nach dem anderen erstellt, ein Bild eingefügt und dann mit bestehenden Fake Accounts vernetzt. Diese Hüllen haben kein Interesse an deinem Content und sind auch nicht dafür gemacht. Dadurch sinkt dein Engagement. Das ist leicht an Zahlen festzumachen: Hast du 1000 Follower und davon interagiert jeder vierte, so hast du eine Engagement Rate von 25%. Hast du 10.000 Follower, von denen nur die echten 1000 Follower interagieren, sinkt dein Engagement auf 2,5%. Instagram will die User in der App behalten. Das gelingt nur wenn die Inhalte interessant genug sind, die sich die User ansehen. Somit macht es Sinn, deine Follower mit tollen Bildern, spannenden Captions, Videos und Stories zu verwöhnen. Damit steigt das Engagement in Form von Likes und Kommentaren für deine Beiträge und damit auf Sicht deine Reichweite.

Faules Marketing

Für viele ist der Aufwand, seinen Account aufzubauen mit dem Ziel verbunden, an interessante Deals mit Unternehmen zu kommen. The fabulous life of Influencer eben: Die eigene Reichweite nutzen, um für Produkte gegen Geld zu werben. Das Problem mit gekauften Followern ist neben der leichten Erkennbarkeit, dass sie keine Kaufkraft haben. Wenn du dir eine echte Community aufbaust, dann ist über die Zeit eine Beziehung entstanden und damit eine Vertrauensbasis. Wenn du dann ein Produkt anpreist, besteht eine höhere Chance, dass du den einen oder anderen Sale für deinen Kooperationspartner erzielen kannst. Und das ist das Ziel eines jeden Unternehmens: Echte, messbare Erfolge. Die kannst du nur mit echten Followern erzielen. Kaufst du deine Follower, dann kommst du vielleicht an Werbedeals, die du ohne die Fake-Follower wohl nicht bekommen hättest. Auf der anderen Seite betrügst du die Unternehmen um ihr Geld, weil du etwas verkaufst, was du nicht hast: Echte Follower und echte Reichweite. 

So erkennst du Fake-Follower

Dein Account wächst in aller Regel langsam. Je aktiver du bist, desto schneller geht es voran. Mit Beitrags-Promotions und Gewinnspielen kannst du auch mal Sprünge machen. Aber dass dein Account innerhalb eines kurzen Zeitraums um ein paar tausend Follower anwächst, ist mehr als unwahrscheinlich. Mit Tools wie Socialblade oder dem Fake Follower Check von InfluencerMarketingHub, kannst du das Wachstum eines Accounts überprüfen und auf Anomalien überprüfen. Ist in der Zeitachse ein großer Sprung zu erkennen, so liegt es nahe, dass hier nachgeholfen wurde. Zudem zeigen diese Tools die Engagement Rate und die Follower Qualität an. Generell wird bei Instagram die Reichweite als relevanter eingestuft als die Anzahl der Follower. Wenn du regelmäßig für deine Follower Beiträge postest und die Interaktion hochhältst, dann kannst du eine größere Reichweite erzielen. Also: Je mehr Shares, Likes und Kommentare deine Beiträge erhalten, desto besser. 

Ehrliches Account-Marketing 

Anstelle deine Kooperationspartner hinters Licht zu führen, kannst du auch ehrlich deinen Account aufbauen und aktive, kaufkräftige Follower setzen. Der einzige Nachteil dabei ist, dass du einen Marathon laufen musst, ehe du an dein Ziel kommst, Unternehmen als Partner zu erreichen. Sei authentisch, poste regelmäßig und interagiere mit deinen Followern. Zum Aufbau deiner Follower findest du hier unseren Artikel. Clever ist es, Kooperationen mit größeren Accounts einzugehen, die dich in ihren Stories featuren. Dadurch wirst du in deren Community sichtbar und deine Chance auf neue Follower steigt auch hier. Diese Anstrengungen mussten vor dir die meisten Influencer unternehmen. 

Fazit: Kauf dir keine Follower

Richtig erfolgreich wird dein Instagram Account nur dann wenn er authentisch ist. Echte Follower sind da ein Muss. Instagram will Interaktion und Kommunikation. Interagiere mit Content aus deiner Nische der dir gefällt, like und kommentiere. Das ist zeitintensiv, allerdings ist es das, worum es bei Social Media geht. Fake-Follower klingen erstmal verlockend, weil es nach einer Abkürzung klingt. Dennoch überwiegen die Nachteile den Nutzen. Das liegt nicht nur an der fehlenden Kaufkraft oder dem Mangel an Engagement. Vielmehr verstößt du damit gegen die Nutzungsbestimmungen von Instagram. Erkennt der Algorithmus den Kauf von Fake-Followern, so kannst du im besten Fall mit einer Sperrung deines Accounts für ein paar Wochen rechnen. Im schlechtesten Fall mit einer Löschung. Auch Unternehmen sehen die Problematik mit den Fake-Followern und wählen ihre Kooperationspartner sorgfältig aus. Hierzu gehören die Fake-Follower Checks dazu. Ob du nun Fake-Follower für deinen Account kaufen sollst? Davon raten wir dir eher ab und empfehlen dir, ein Content-Briefing von ANNI & MATT. Schreib' uns, wir freuen uns auf dich.




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